02212017Headline:

Wichtige Nutztiere in Afrika

afirkanische ZiegenDie Tierwelt in Afrika unterscheidet sich grundlegend von der in Europa und doch ist es so, dass einige unserer heimischen Nutztiere auch in Afrika vorgefunden werden können. Ein gutes Beispiel hierfür sind Schafe und Ziegen. Sie gehören in Afrika zu den ältesten Nutztieren und sind aufgrund ihrer Milch sehr beliebt. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit sorgt dafür, dass sie dem Klima in Afrika standhalten können. Zudem sind sie sehr genügsam und bei der Nahrungsaufnahme nicht wählerisch, was in Afrika von großer Bedeutung ist. So können die Tiere selbst mit Essensresten versorgt werden, wenn das Gras knapp werden sollte. Letztendlich sind die Ziegen und Schafe auf afrikanischem Boden eine Art Hausschwein und nicht zu ersetzen.

Transport und Nahrungsversorgung

Sehr bedeutend sind aber auch Esel und Rinder. Sie werden nicht nur als Arbeitstiere in Sachen Transport und Ackerbau verwendet, sondern ebenfalls für die Fleisch- und Milchproduktion. Zu finden sind sie meist in Herden. Wobei sie sehr häufig dafür sorgen, dass die Familien überleben, wenn die Nahrung knapp wird und dies ist in vielen Regionen von Afrika leider keine Seltenheit.

Typisch afrikanisch

Ein ganz typisches Nutztier für Afrika, welches sich in Europa jedoch nicht findet, ist das Dromedar. Es wird als Reit- und Lasttier eingesetzt. Wobei die enorme Anpassungsfähigkeit an das afrikanische Klima dafür sorgt, dass selbst mehrere Tage in der Wüste ohne Nahrung und Wasser überlebt werden können. Die Dromedare liefern den Afrikanern aber auch Fleisch, Wolle und Milch. Somit stellen sie eine sehr bedeutende Einnahmequelle für die afrikanischen Familien dar und sollten als Nutztiere auf keinen Fall unterschätzt werden.

Bildquelle: © p r o m i s e „kenya africa“
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