02042012Headline:

Westafrika

Der westliche Teil des afrikanischen Kontinents, im Norden begrenzt durch die Zentral Sahara, und im Süden und Westen durch den Atlantischen Ozean umfasst, wird als „Westafrika“ bezeichnet. Die Staaten, die zu Westafrika gehören, sind Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea Bissau, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo.

In den meisten Ländern, die zu Westafrika zählen, ist das Klima abhängig von Passat Winden eher tropisch-wechselfeucht und es herrschen unterschiedlich ausgeprägte Trocken- und Regenzeiten vor. Über die Hälfte der afrikanischen Sprachen werden in den Westafrikanischen Ländern gesprochen. Viele Völker und Stämme haben ebenfalls eine Vielzahl von Untersprachen und Dialekten, so dass selbst Bewohner eines einzigen Landes nicht miteinander kommunizieren können, ohne eine Hilfssprache (wie zum Beispiel englisch oder französisch) zu benutzen. Die allgemeine Toleranz dieser europäischen Sprachen leitet sich aus der Kolonialisierung der entsprechenden afrikanischen Länder ab. Generell dominieren allerdings die nigerkordofanische (Niger- Kongo– Sprache mit rund 1400 Sprachen) und die afroasiatische Sprachgruppe.

Westafrika: Wiege der “schwarzen” Musik

Die verschiedenen Länder Westafrikas sind für viele Musikfans die Wiege der modernen schwarzen Musik. An jeder Straßenecke erklingen Trommeln und das Lachen der Menschen ist zu hören. Afrikanische Rhythmen, die zum Beispiel Touristen stets in ihren Bann ziehen. Die Infrastruktur Westafrikas hinkt noch meilenweit hinter Europa und der restlichen Welt nach. Für den Tourismus sind die Länder Westafrikas nicht wirklich erschlossen, außerdem lassen sich viele Touristen durch hohe Kriminalitätsraten, politische Unruhen und die Armut der Menschen von schönen Ländern, wie zum Beispiel Nigeria, abschrecken. Dabei gibt es viel zu entdecken und die freundlichen Westafrikaner heißen Gäste gerne Willkommen.

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