In den Meisten afrikanischen Ländern ist die Infrastruktur nicht einmal annähernd so gut ausgebaut, wie es auf dem Europäischen Kontinent der Fall ist. Tatsächlich finden sich die einzig wirklich nachvollziehbaren und auch bis zu einem gewissen Punkt geregelten Strukturen im Straßennetz der größeren Städte und nicht mal der Zugverkehr der in Deutschland sogar Sprichwort reife Uniformität und strikte Organisation voraussetzen lässt („Pünktlich wie die Eisenbahn“) ist auf dem „Schwarzen Kontinent“ auch nur annähernd organisiert und zuverlässig.
Autovermietung
Die meisten Strecken sind weder von Ausreichend Bahnstationen und Streckenposten zu Regulierung des Verkehrs gesäumt, noch ist die Wartung der Schienenanlage eine Aufgabe, die tatsächlich wahrgenommen wird.
Auch ein einheitliches Netz von Bussen und Straßenbahnen lässt sich in den meisten afrikanischen Ländern nur in den Großstädten und höchstens in rudimentärer Form vorfinden. Meist fahren dort öffentliche Verkehrsmittel weder zu bestimmten Zeiten, noch auf genau festgelegten Routen.
So ist und bleibt die einzige Möglichkeit, in Afrika zügig und zielgenau von A nach B zu gelangen, das Auto. Doch auch hier ergeben sich für den Europäer, der sich einen fahrbaren Untersatz mieten möchte, bisher unbekannte Probleme.
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Zum einen gibt es dort keine autorisierte, organisierte und staatlich geprüfte Ketten von Autovermietern, Ausnahmen bilden auch hier einige Großstädte, in denen unter Umständen Filialen großer Europäischer oder Amerikanischer Autovermieter zu finden sind. Oft kann man sich PKWs nur von lokalen Anbietern oder gar Privatpersonen mieten, wobei sich die Frage von Versicherung etc. gar nicht erst stellt. Zum anderen sind die Wagen, die man dort mieten kann oft schon derart schrottreif, dass es wie ein Wunder erscheint, wenn der Motor überhaupt anspringt und man bezweifeln muss, ob man überhaupt bis zur nächsten Straßenecke kommt. Aber wenn man bedenkt, dass viele in Afrika gefahrenen Wagen von europäischen Schrottplätzen stammen, dann sollte man diesbezüglich eigentlich keine Fragen mehr stellen.
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Dennoch ist das Mieten eines Wagens immer noch sicherer, bedenkt man die andere Alternative, die noch bleibt, möchte man in Afrika per Auto seinen Zielort erreichen.
Mit der Mitfahrgelegenheit günstig von A nach B
Nutzt man eines der Taxis oder sucht man gar als Tramper eine Mitfahrgelegenheit, dann muss man sich noch auf Stil und Können des jeweiligen Fahrers verlassen. Und was die Anforderungen zum Besitz eines Führerscheins betrifft, falls ein solcher überhaupt auf den Namen des Fahrer ausgestellt wurde, einen Vergleich mit Europäischem Standard kann man an dieser Stelle wohl auch entfallen lassen. So bleibt eine Mitfahrgelegenheit wohl die denkbar schlechteste aller ohnehin wenig vielversprechenden Möglichkeiten. Aber mit ein Bisschen Glück, Geschick und Zuversicht kommt man auch in Afrika irgendwann an sein Ziel.


