Die Republik Sudan liegt in Nordost-Afrika, gehört aufgrund seiner Größe jedoch geographisch sowohl zu Nord-, als auch zu Ost- und Zentralafrika. Der Sudan hat insgesamt eine Fläche von ca. 2,5 Millionen Quadratkilometern, was in etwa sieben Mal so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland. Damit ist die Republik Sudan der größte Staat Afrikas. Die Hauptstadt Khartum zählt ca. 2,3 Millionen Einwohner. Die Gesamteinwohnerzahl des Landes liegt bei knapp unter 40 Millionen Menschen und die größte Stadt ist Omdurman mit über drei Millionen Einwohnern.
Die Hauptsprache im Sudan ist Arabisch, gefolgt von mehreren Stammessprachen ( insgesamt über 140 verschiedene). Die zweite Amtssprache ist Englisch, welche vor allem in den südlichen Regionen gesprochen wird.
Das Staatsoberhaupt des Landes ist Feldmarschal Omar Hassan Ahmad al-Bashir, der am 16.10.1993 zum Präsidenten ernannt wurde. Sein erster Vizepräsident ist Salva Kiir Mayardit, sien zweiter Vizepräsident heisst Ali Othman Muhammad Taha.
Die Hauptreligion im Sudan ist der Islam. Über zwei Drittel der Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Ein Viertel sind Animisten und die restlichen Bürger im Sudan ( ca. 5 %) sind Christen.
Landwirtschaft, Erdöl und Erdgas
Die Haupteinnahmequellen des Landes sind vor allem die Landwirtschaft. Im Norden überwiegt aufgrund der trockenen Böden die Viehzucht, vor allem von Schaafen, Ziegen und Rindern. Im fruchtbareren Süden wird auch Hirse angebaut. Weitere Exportgüter des Sudans sind Erdnüsse, Baumwolle, Weizen und Zuckerrohr. Weitere Einnahmequellen des Landes sind die Vorkommen an Erdöl und Erdgas. Vor allem mit Erdöl erzielt der Sudan annehmbare Einnahmen. Hauptabnehmer des Erdöls ist im Moment noch China. Vor allem in Sachen Erdöl und Erdgas hat das Land noch riesige Ressourcen, da ein Großteil der Ölfelder noch gar nicht erschlossen ist bzw. noch keine Konzessionen dafür vergeben sind.
Touristisch ist der Sudan im Moment noch kaum erschlossen, was mit Sicherheit am bis 2005 andauernden Bürgerkrieg liegt.


