Immer mehr Touristen wollen während ihres wohlverdienten Urlaubs nicht mehr einfach nur am Strand liegen und sich von der Sonne bräunen lassen, sondern sie wollen die Zeit nutzen um fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen. Besonders jugendliche Reisende bevorzugen oft eine Rucksacktour durch beispielsweise Vietnam oder Thailand gegenüber einem All-Inclusive Club-Urlaub. Auch Nigeria, ein Bundesstaat Westafrikas, wird, sehr langsam natürlich, immer interessanter für Kultur-Begeisterte Traveller. Vor allem die frei zugänglichen Informationen, Reiseführer und Empfehlungen im Internet haben dazu beigetragen.
Sehenswertes Nigeria: Städte, Flüsse und Wälder
Klimatisch betrachtet ist der Norden Nigerias, abgesehen von der Regenzeit in den Monaten Mai bis September, interessanter für Touristen, da es dort, im Vergleich zum feuchten, heißen Süden, kühler ist. Die ehemalige Hauptstadt Lagos, mit über 11 Millionen Einwohnern, ist die größte Stadt des Landes und einen Aufenthalt wert. Auf den zahlreichen Märkten lassen sich sämtliche Dinge des täglichen Bedarfs erwerben und die schönen Strände sind, zumeist, sauber und verlassen. Typisch städtische Probleme wie Verkehrschaos und Müllentsorgung machen jedoch auch vor Lagos nicht halt.
Ein Highlight Nigerias, und absolutes Must-Do eines jeden Urlaubers, ist der Osun Sacred Forest. Er ist seit 2005 Weltkulturerbe der UNO und jeden August Veranstaltungsort des Osun Festivals. Der gesamte Wald ist voller Tempel, Kunstwerke und Skulpturen, die unter anderem auch von der Österreicherin Susanne Wengers stammen. Durch den Wald fließt der Osun Fluss dessen Ufer friedvolle Plätze zum Verweilen bietet.
Eine weiter Hauptattraktion für Touristen, in jedem Reiseführer zu finden, ist der Nationalpark Yankari. Tiere, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, lassen sich auf einer Safari durch den Park entdecken. Die trockenen Wintermonate sind besonders geeignet, da sich in dieser Jahreszeit viele Tiere um den Fluss versammeln.
Natürlich gibt es auch einige Schattenseiten bei einem Urlaub in Nigeria. Die meisten Menschen in Nigeria leben in bitterster Armut und kämpfen täglich ums Überleben, weshalb auch die Kriminalität sehr hoch ist. Auf Wertgegenstände sollte demnach besonders geachtet werden. Verhält man sich jedoch respektvoll, wird man, zumeist, auch respektvoll behandelt und einem Urlaub in einem Land, fernab von Massentourismus, steht nichts im Wege.


