02212017Headline:

Nigerias Spezialitäten aus der Küche

Nigerias Küche Die Küche in Nigeria ist nicht nur im Urlaub ein Genuss, sondern weckt auch die Lust darauf, sich selbst an der Zubereitung der schmackhaften Spezialitäten auszuprobieren. Die nigerianischen Speisen sind ideale Gerichte, um ein wenig Exotik in den eigenen Speiseplan zu bringen. Lokale mit asiatischer, italienischer oder auch mexikanischer Küche sind in Deutschland sehr verbreitet, doch Restaurants, die afrikanisches Essen anbieten, sind eher eine Rarität. Wer Freunden und Familie etwas Besonderes servieren möchte, der trifft mit einem Menü aus nigerianischen Spezialitäten demnach eine gute Auswahl.

Für die Zubereitung des Essens darf man ruhig auf seine besten Messer aus dem WMF-Shop zurückgreifen, denn die Küche Nigerias ist sehr reich an kleinteiligen Zutaten und erfordert dementsprechend eine gute Vorbereitung mit dem richtigen Handwerkzeug. Um alle Zutaten zusammen zu bekommen, muss man eventuell auch den einen oder anderen Umweg zu verschiedenen Supermärkten auf sich nehmen.

Ein Menü ganz westafrikanisch

Ein selstgezaubertes nigerianisches Essen ist eine gute Gelegenheit, um die alten Urlaubserinnerungen wieder aufleben zu lassen. Das Essen aus Nigeria steht bekanntlich für alle Köstlichkeiten, die man in der landestypischen Küche Westafrikas gereicht bekommt. Wie könnte ein Menü aus Nigerias Spezialitäten aussehen?
Als Vorspeise bietet sich zum Beispiel Pfeffersuppe an oder frittierte Snacks wie sie auch auf den Straßen in Nigeria feilgeboten werden: Akara (herzhaft frittierte Happen aus Bohnenmehl und Pepe), frittiertes Yam oder frittierte Kartoffeln oder Suya (gegrillte Spieße mit Rindfleisch- und Leber in Chili-Öl getunkt und mit frischen Zwiebeln, Tomaten und Chili).
Kilishi (gewürtzes Trockenfleisch), Egussi Soup (Fleischeintopf mit getrocknetem Fisch und Melonenkernen) und Boli (gebackene Kockbananen im Ganzen) eignen sich für die Hauptspeise. Dazu serviert werden können verschiedene nigerianische Beilagen:

  • Reis: „White Rice mit Stew“, „Jolof Reis“ (rot angebratener Reis mit Gemüse und Stew), „Fried Rice“ (gebratener weißer Reis)
  • Nudeln: Instantnudeln „Indomie“, Spaghetti mit Stew
  • Brei mit Soße: „Semovita“ (aus Grieß), „Yam Porridge“ (aus Yam-Wurzeln), „Fufu“ (aus Cassava und Plantain), „Eba“ (aus Cassava), „Wheat“ (aus Weizen). Am häufigsten gegessen wird dazu Stew – eine Soße aus Tomaten, Zwiebeln, Pepe (ein Chiligewürz), Salz, in der Fleisch und Fisch mitgegart werden. Als Zugabe kommt Okra in die Soße.
  • Plantain: frittierte oder gegrillte Kochbananen zum Reis
  • Kartoffeln: gebackene oder pürierte Süßkartoffeln

Da das Essen aus Nigeria scharf gewürzt wird, sollte man es nicht vergessen zu den Speisen Brot – am besten nigerianische Weißbrot mit einer süßlichen Note – zu reichen.

In Afrika werden selten Desserts gegessen. Meist werden exotische Früchte als Nachspeise serviert. Weiterhin kommen für den Nachtisch Bananenpudding mit Kokos, karamelisierte Bananen, Erdnussgebäck oder Shuku Shuku (gebackene Kokosbällchen) in Frage. Bei besonderen Anlässen dürfen es auch gerne andere Desserts sein.

Wer kein ganzes Menü kochen mag, kann natürlich ein normales Essen auch einfach mit nigerianischen Leckerbissen aufpeppen.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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