07292014Headline:

Muslime

Als Muslime werden Menschen bezeichnet, die ihrem Glauben nach dem Islam angehörigen. Wörtlich übersetzt bedeutet Muslime „der sich Unterwerfende“ oder „sich Hingebende“. Dies bezieht sich auf die Unterwerfung vor Gott.
Die Anhänger des Islam machen die zweitgrößte Weltreligion nach den Christen aus. Es gibt weltweit ungefähr 1,57 Milliarden Muslime.

Die Zahl der in Deutschland lebenden Anhänger des Islam kann nur geschätzt werden. Im Gegensatz zu den christlichen Verbänden sind die Muslime nicht öffentlich-rechtlich organisiert, so dass es keine eindeutigen Zahlen gibt. Trotzdem wird vermutet dass die Zahl sich in den letzten Jahren nach oben verschoben hat. Dafür sprechen immer mehr Moscheen die auch in Deutschland ihren Platz finden. Diese dienen den Muslimen für ihre Gebete und sie finden sich dort für gemeinsame Gebete zusammen.

Als Muslim bezeichnen darf sich, wer vor zwei volljährigen Zeugen in vollem Bewusstsein das Glaubensbekenntnis des Islam spricht. Kinder gelten von vorne rein als Muslime. Da sie aber im Laufe der Kindheit von diesem Glauben abgebracht werden könnten müssen auch sie das Glaubensbekenntnis mit Eintritt in die Geschlechtsreife sprechen. Erst dann gelten sie als vollwertige Muslime.

Das Glaubensbuch der Muslime nennt sich Koran. Sie gilt als Heilige Schrift der Muslime. Sie ist die wörtliche Offenbarung an die Gläubiger durch Muhammed offenbart. Entstanden ist der Koran in ungefähr 2 Jahrzehnten und besteht aus 6232 Fersen die überwiegend in Reimform geschrieben sind.

Fromme und gläubige Muslime studieren den Koran und lesen ihn immer wieder. Er steht als höchstes Buch an der höchsten Position in der Wohnung und wird häufig nur nach vollständiger Reinigung berührt.

Bildquelle: © Eye Steel Film „Muslim Punks“
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Während es früher Aufgabe des guten Muslims ist den Koran auswendig zu kennen so ist es heute meist wichtigen Persönlichkeiten aufgegeben aus dem Koran vorzutragen.

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