03272017Headline:

Afrika, bewegte Vergangenheit und ungewisse Zukunft

Denkt man an Afrika, so verbindet man diesen Kontinent schnell mit vielen verschiedenartige Assoziationen. Einerseits natürlich die immense Größe. Mit rund 30 Millionen km² und über einer Milliarde Menschen ist es nach Asien der sowohl zweitgrößte Kontinent der Erde als auch der zweit meist besiedelte. Doch auch andere geographische Fakten verleihen dem „Schwarzen Kontinent“, wie Afrika gelegentlich auch bezeichnet wird, eine besondere Stellung. Nahezu mittig verläuft der Äquator hier. Nirgendwo anders auf der Welt gibt es eine derart große zusammenhängende Landmasse tropischen Gebiets. Und nicht zuletzt als Wiege der Menschheit besitzt Afrika einen ganz besonderen Stellenwert. In seiner Vergangenheit und auch noch gegenwärtig hatte und hat dieser Erdteil und mit ihm die dort lebenden Menschen mit einer ganzen Reihe widriger Umstände zu kämpfen. Insbesondere die Auswirkungen des Kolonialismus im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert tragen in den jeweiligen betroffenen Gebieten Nachwirkungen mit sich, deren Folgen innenpolitischer Unruhe teilweise noch heute spürbar sind.

Zusammentreffen von Schönheit und Gefahr

Doch Überwiegen auf dem afrikanischen Kontinent nicht nur Probleme und andere negative Aspekte. Vielmehr sollte auch ein Blick auf die vielen schönen Seiten gelegt werden. So ist die atemberaubende Vielfalt, die es in der dortigen Tierwelt gibt Jahr für Jahr Anziehungspunkt für Millionen von Touristen aus aller Welt. Sehr hoch im Kurs stehen hierbei Safaris in den südlichen und östlichen Ländern. Aber auch andere Regionen bieten interessante Ziele für Urlauber. Neben den am Mittelmeer gelegenen Gebieten stellen Reisende für Westafrika einen wachsenden Wirtschaftsfaktor dar. Wie in Nigeria, dem mit mehr als 150 Millionen Einwohnern deutlich bevölkerungsreichsten Lands Afrikas. Hier gibt es neben einer faszinierenden Flora und Fauna, die sich in den vier großen Nationalparks gut erkunden lässt, auch eine kulturelle Vielfalt die ihres Gleichen sucht. Entstammen doch ganze 400 verschiedene ethnische Gruppen von dort. Dennoch sollte trotz dieser interessanten Aspekte auch die dort vorherrschende politische und innerstaatliche Unruhe beachtet werden. Informationen zu aktuellen Reisewarnungen und Gefahren lassen sich jederzeit den Informationen des Auswärtigen Amts entnehmen.

Der verkannte Tabakproduzent

Ein weiterer interessanter, doch in großen Teilen der Welt nur bedingt bekannter Fakt, ist auch die mehr und mehr steigende Bedeutung des Tabakanbaus in Afrika. Die hier wachsenden Sorten haben ein Aroma, welches sich ähnlich dem der kubanischen Tabake beschreiben lässt. Sie sind also recht stark und würzig im Geschmack. Verwendung finden sie überwiegend bei der Zigarettenherstellung. Dennoch ist auch die Fertigung von Zigarren nach und nach noch auf dem Vormarsch, so gilt sie trotzdem unter Kennern als ein durchaus probierenswerter Geheimtipp. Wer sich hingegen mehr für Tabake klassisch karibischen Urspungs begeistern kann, greift da besser zu Montecristo Zigarren. Diese sind vollständig von Hand hergestellt und haben sich seit Mitte der 30er Jahre fest etabliert und stellen für Zigarrenfreunde aus aller Welt einen Maßstab für derartige Erzeugnisse dar. Diese Herkunftsbezeichnung ist im Heimatland der Zigarren rechtlich geschützt und darf auch nur für von dort stammende Waren verwendet werden.

Bildquelle: © kiwanja „kiwanja_nigeria_signs_4“
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